
Veränderungen des Fahrbahnniveaus durch
Verschleiß oder Verformung der obersten Schicht
und das Schachtniveau selbst ändert sich in vielen
Fällen ebenfalls um einige Millimeter.
Es bilden sich neue Unebenheiten und/oder
vorhandene Unebenheiten werden größer.
Die Mörtelfugen im Bereich der Ausgleichsringe
zwischen dem Schachtkonus und der Schacht-
abdeckung sind die größten Problemzonen.
Das Institut für Kanalisationstechnik (IKT) in
Gelsenkirchen untersuchte und bewertete
unterschiedliche Sanierungsverfahren und kam
zu folgenden Ergebnissen:
Fehler in der Bauausführung/Bauüberwachung.
Unzureichender Widerstand einiger verwendeter
Mörtel gegen Frost-Tau-Wechselbeanspruchung
und Tausalzeinwirkung.
Die Folgen:
Schachtabdeckungen
und andere Einbauten müssen
sehr oft angepasst werden.
Der Belag wird mit der
Zeit zum Flickwerk. Diskrepanzen zwischen
den Eigen-
tümern der Fahrbahnen (Bund/Länder/Kreise)
und
den
Eigentümern
der Schächte
(Kommunen/Stadtwerke)
bleiben nicht
aus.
Dabei ist
die erhöhte Lärm-belästigung der Anwohner
noch nicht
einmal berücksichtigt.